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Inklusive Sprache – wozu brauchen wir sie und wie funktioniert sie?

Wann 07.06.2018 um 09:00 bis
28.06.2018 um 12:30
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Studenten, StudentInnen oder Studierende? Professor/innen, Professor_innen oder Professor*innen? Behinderte oder Menschen mit Behinderung? Eskimo oder Inuit? Schwul, queer oder LGBTTIQ*? Die Diskussionen um diskriminierungsfreie Sprech- und Schreibweisen sind schwer zu überblicken.
Im Arbeitsalltag an der Universität spielt Sprache eine wichtige Rolle. Häufig sprechen wir mit und über Menschen und teilen dadurch mit, wie wir die Welt, uns selbst und andere Menschen sehen. Das Nachdenken über den eigenen mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch kann helfen, sich selbst und andere besser zu verstehen, klarer zu kommunizieren und erfolgreicher zusammenzuarbeiten.

Zielgruppe
Beschäftigte aus Forschung und Lehre, Verwaltung, Technik und Labor inklusive Führungskräfte und Auszubildende. Der Workshop zielt vor allem auf den praktischen Umgang mit inklusiver Sprache und nicht auf eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Er richtet sich sowohl an diejenigen, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen möchten, wie an jene, die bereits einige Übung in der Anwendung inklusiver Sprache besitzen.

Ziele

  • einen Überblick über aktuelle Debatten um inklusive Sprache gewinnen
  • Unterschiede zwischen verschiedenen Schreibweisen kennenlernen und verstehen
  • praktische Möglichkeiten einer inklusiven Sprache für den eigenen Gebrauch entwickeln und anwenden


Inhalte
Der Workshop bietet einen unterhaltsamen Überblick über die verschiedenen Ansätze einer inklusiven Sprache. Die Teilnehmenden werden sich der Wirkung von Sprache bewusst, diskutieren Vor- und Nachteile einer inklusiven Sprache, erproben verschiedene Schreibweisen und entwickeln einen praktikablen Umgang mit den Herausforderungen einer inklusiven Sprache. Wozu brauchen wir eine inklusive Sprache, und wie kann man (oder frau?) verständlich und zugleich inklusiv sprechen und schreiben?

Methoden
Impulsvorträge, Fallbeispiele, praktische Übungen an Originaltexten aus dem Arbeitsalltag

Bemerkungen
Der Workshop findet an zwei halben Tagen statt. Die Zeit zwischen den beiden Terminen dient der ersten Erprobung eines inklusiven Sprachgebrauchs im (Arbeits-) Alltag.
Wir werden uns im Workshop hauptsächlich mit geschriebener Sprache beschäftigen. Tipps zum mündlichen Gebrauch inklusiver Sprache werden selbstverständlich nicht fehlen.

Kursleitung Dr. Aniela Knoblich, Stabsstelle Gender and Diversity, Universität Freiburg und Jennifer J* Moos, Abteilung Gleichstellung der Universität Zürich
Veranstalter Interne Fort- und Weiterbildung
TN-Zahl max. 16
Uhrzeit 9:00 – 12:30 Uhr
Termin Donnerstag, 07.06.18, und Donnerstag, 28.06.18
Ort Rektorat, Senatsaal, 2. OG.


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